Wozu

Die Reflexion des eigenen Lebensvollzugs vor dem Hintergrund einer jahrtausendealten Tradition sowie die bewusste Wahrnehmung des eigenen Lebens als Ganzes und als Ganzheit mit den je eigenen Gefühlen, Gedanken und Erfahrungen lassen mich mich in einem neuen Licht sehen und eröffnen mir damit nicht nur neue Sichtweisen, sondern auch weite Handlungsspielräume und einen wahrhaftigeren Zugang zu mir selbst und damit menschlicheren Umgang mit mir.

Als „Lohn der philosophischen Arbeit“ darf schliesslich die Offenheit und Wachheit gegenüber dem Ganzen sowie die Aufmerksamkeit meinem und dem Leben anderer gegenüber gelten, die Gewinnung neuer Ideen und Konsequenz für mein Handeln sowie das Entdecken stabiler, nährender und nützlicher Grundlagen für ein glückendes Leben.

Gönne Dich Dir selbst.“ (Bernhard von Clairvaux).

 

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„Die Arbeit an der Philosophie ist eigentlich mehr die Arbeit an Einem selbst. An der eigenen Verfassung. Daran, wie man die Dinge sieht. (Und was man von ihnen verlangt.)“
(Ludwig Wittgenstein)